Papa Lalalaya: Die Familiengeschichte des Extrembergsteigers Hermann Buhl Kriemhild Buhl
You which can load this ebook, i make downloads as a pdf, kindle dx, word, txt, ppt, rar and zip. There are many books in the world that can improve our knowledge. One of them is the book entitled Papa Lalalaya: Die Familiengeschichte des Extrembergsteigers Hermann Buhl by Kriemhild Buhl. This book lends the reader new erudition and experience. This
online book is made in simple word. It models the reader is easy to know the meaning of the contentof this book. There are so many people have been read this book. Every word in this online book is packed in easy word to make the readers are easy to read this book. The content of this book are easy to be understood. So, reading thisbook entitled Free Download Papa Lalalaya: Die Familiengeschichte des Extrembergsteigers Hermann Buhl by Kriemhild Buhl does not need mush time. You probably will drink viewing this book while spent your free time. Theexpression in this word causes the person suspect to scan and read this book again and afresh.
Über den Autor und weitere Mitwirkende Kriemhild Buhlgeboren 1951 in Innsbruck, Schulzeit im Berchtesgadener Land. Studium in Heidelberg und München (Fremdsprachen und Bibliothekswesen), schon während des Studiums als freie Journalistin tätig. Sie hat fremde Länder bereist, und sie sagt von sich: „Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, Freundschaften geschlossen, aber immer wieder bin ich gerne in meine grüne, vertraute Heimat zurückgekehrt, deren Menschen ich am besten kenne, weil ich ihnen ähnlich bin.“ Kriemhild Buhl schrieb Romane und Kinderbücher. Sie erhielt 2009 für ihr Buch »Mio Padre Hermann Buhl« den italienischen Literaturpreis »Premio Letterario Leggimontagna«. Ihre Autorenlesungen führten sie quer durch Österreich, Deutschland, Südtirol und die Schweiz. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, dem Photographen Thomas Klinger, seit 2012 in der Ramsau am Fuße des Watzmanns.
Eine psychologisch sensible und spannende Autobiografie,das Psychogramm einer Familie mit außergewöhnlicher Geschichte,ist Kriemhild Buhl mit „Papa Lalalaya" gelungen. Die Autorin beschreibt das aufregende Leben ihrer Familie mit einem Helden, der Bergsteigerlegende, dem Nanga Parbat-Bezwinger von1953, Hermann Buhl. Ergreifend, bildhaft und detailliert lässt sie die LeserInnen zu Beginn des Buches die wichtigsten bergsteigerischen Leistungen ihres Vaters nacherleben.Bis zum tragischen Absturz im Himalaya 1957 gibt Kriemhild Buhl Einblicke in die Seele eines besessenen Bergsteigers und extremen Menschen, der kaum zu Hause war und dessen Leben sich die Familie unterzuordnen hatte. Nach seinem Tod änderte sich alles! Das Leben für die junge mittellose Witwe Eugenie Buhl, die mittlerweile drei kleine Töchter hatte, wurde chaotisch, außergewöhnlich traurig und oftmals auch komisch. Die Autorin, die älteste Buhl-Tochter, beim Tod des Vaters gerade mal 6 Jahre alt, beschreibt in einer Offenheit und Ehrlichkeit dieses neue und anstrengende Leben. Es war immer ein Leben im Ausnahmezustand, am Rande des Abgrunds. Die Mutter war ständig überfordert , schon als Ehefrau und später erst recht als Witwe. Sie musste nun aus eigener Kraft eine Existenz aufbauen und ihre Töchter irgendwie groß kriegen. Mit einer guten Portion Humor und Sprachwitz beschreibt die Autorin das außergewöhnliche Leben von vier Frauen im Widerstreit mit einer männlich betonten Gesellschaft, in der Frauen und Kinder eine Nebenrolle spielten, zumal wenn der Vater eine Legende war. Bereichernd ist zudem die schöne Gestaltung des Buches mit den vielen dokumentarischen Schwarz-Weiß- Fotografien.
Ein Buch (auch) über einen legendären Bergsteiger - also eher eine Männerlektüre? Ganz im Gegenteil: Gerade für Frauen - ob Töchter oder Mütter - ist dieses Werk eine Lese-Muss ... warum? Hier mein Fazit:"Papa Lalalaya" antwortete die Autorin wohl immer als Kind, wenn man sie nach ihrem Vater fragte, der im Himalaya war. Als er zurückkam, war er weltberühmt und wurde als Held gefeiert: der Extrembergsteiger Hermann Buhl, der 1953 als Erster den Nanga Parbat bestieg."Lalalaya" bedeutete für das kleine Mädchen so viel wie: weit weg, nicht da. Ein Vater, der keiner war.Nicht da - jedenfalls für sie und die Familie - , so empfand wohl die Autorin die Rolle ihres Vaters, so prägte sich für sie und ihre Schwestern ein Männerbild von einem „Traummann“ mit Defiziten. Traummänner und Helden sind nur im Film erstrebenswert, im wirklichen Leben sind sie für Frauen oft katastrophal, schreibt die Autorin. Sie schildert den Alltag ihrer Mutter, die sich für ihren „Traummann“ geradezu aufreibt, um ihm einerseits den Rücken von familiären Verpflichtungen frei zu halten und ihn andererseits nicht völlig aus den Augen zu verlieren, und die nach seinem plötzlichen Bergtod mit 3 kleinen Kindern allein und mittellos dasteht und ums Überleben kämpft. Die Autorin schildert das chaotische Aufwachsen der drei vaterlosen Töchter, deren Vater von allen als Vorbild idealisiert wurde, was in den jungen Mädchen eine unrealistische Sehnsucht nach dem Traummann weckte .... und das spätere Scheitern im realen eigenen Leben geradezu programmierte.Mein Urteil als Literatur-Fan: Das Buch ist das sensible Portrait eines Besessenen, eines Süchtigen und das Psychogramm einer Familie im permanenten Ausnahmezustand. Voller Witz und Humor kommt die prüde Atmosphäre der 50er und 60er Jahre rüber, die Einblicke in das Gefühlsleben der heranwachsenden Töchter sind frech und sensibel zugleich, die Identitätsfindung der jungen Witwe ist wirklich bildhaft gezeichnet.Mein Urteil als selbst aus dieser Gegend stammender Bergfex: Die kraftvolle Sprache ist gleichzeitig ungewöhnlich poetisch und sinnlich - ein außergewöhnlicher Lesegenuss, der intensive Bilderwelten vor dem geistigen Auge erstehen lässt, der unweigerlich zum Nachdenken über die eigene Familiengeschichte anregt und lange, lange nachhallt ... 100%ig zu empfehlen!
Von der ersten bis zur letzten Zeile fesselnd, spannend, mitreißend, traurig, ehrlich und auch oft von bezaubernder Komik. Die Geschichte einer überhaupt nicht alltäglichen Familie. Die Schriftstellerin Kriemhild Buhl - Tochter des Extrembergsteigers Hermann Buhl, dem es als ersten Bergsteiger gelang ohne Sauerstoff die zwei Achttausender Nanga Parbat (im Alleingang) und Broad Peak (gemeinsam mit Kurt Diemberger) zu besteigen und sich damit für immer in die Annalen der Alpingeschichte einzuschreiben - erzählt hinreißend frisch und wunderbar frech von ihrer Kindheit und Jugend im Schatten des »Rock«-Stars der 50er Jahre, der nach seinem Absturz an der Chogolisa seine Frau Generl Buhl und die drei Töchter Kriemhild, Sivia und Ingrid in Trauer und auch Wut hinterließ. Dieses Buch ist Vatersuche und eine tiefe Verneigung vor der Mutter, der es gelang, für sich und ihre Töchter eine Existenz aus dem Nichts aufzubauen - die Autorin schildert Kindheit und Jugend der drei vaterlosen Töchter in der Nachkriegs- und beginnenden Wirtschaftswunderzeit, den chaotischen Existenzkampf der Mutter mit ihrer Gästepension »Haus Hermann Buhl«, die in diesem Buch zur wahren Heldin wird. Das Buch ist so spannend, unterhaltsam und poetisch geschrieben, dass ich es an einem Wochenende verschlungen habe.Sehr empfehlenswert!
0 komentar: